Neuer Sprecher der Arbeitsgemeinschaft

Neuer Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz gewählt 

Bei der Zusammenkunft der Hauptgeschäftsführer, Präsidenten und Vizepräsidenten der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern am 26. Mai 2015 in Kaiserslautern wurde der Präsident der HWK Koblenz, Kurt Krautscheid, als neuer Sprecher der Arbeitsgemeinschaft gewählt. Er tritt in diesem Amt die Nachfolge des bisherigen Präsiden­ten der Handwerkskammer Rheinhessen, Karl-Josef Wirges an, der sich mittlerweile im Ruhestand befindet. Die Geschäfte der Arbeitsge­meinschaft führt weiterhin der Hauptgeschäftsführer der Handwerks­kammer der Pfalz, Ralf Hellrich, der diese Aufgabe seit 2012 wahr­nimmt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern fungiert als Landeshandwerksvertretung mit dem Ziel, gemeinsamen handwerkspolitischen Forderungen durch einheitli­che Erklärungen und Dialoge mit Vertretern der Politik Gehör zu ver­schaffen. Sie fungiert als Sprachrohr für die Interessen von über 50.000 Handwerksunternehmen mit mehr als 250.000 Arbeitnehmern in Rheinland-Pfalz.

Mit der Wahl des neuen Sprechers traf die Arbeitsgemeinschaft eine zukunftsorientierte Entscheidung im Hinblick auf die künftige Ausrich­tung und der Bewältigung der kommenden Herausforderungen. Kraut­scheid, der seit November 2014 das Präsidentenamt der Kammer Koblenz wahrnimmt, legt in seiner neuen Funktion als Sprecher des rheinland-pfälzischen Handwerks besonderes Augenmerk auf eine ein­heitliche Vertretung des gesamten Handwerks in Rheinland-Pfalz. Da­bei ist die Einbeziehung aller vier Handwerkskammern und der Arbeit­nehmerinteressen für die Meinungsbildung des Handwerks von Be­deutung: "Die hohe Anerkennung der Arbeitsgemeinschaft der Hand­werkskammern als Sprachrohr des Handwerks ist Ergebnis eines ge­ordneten Meinungsbildungsprozesses, der durch die Fachabteilungen der Häuser gewährleistet wird. Die Einbeziehung aller Handwerkskam­mern betrachte ich dabei als wichtige Aufgabe zur Fortsetzung der wertvollen Arbeit."

Ein Novum bei der gestrigen Konferenz war die Teilnahme der Vizepräsi­denten um sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite gleicher­maßen am Dialog zu beteiligen. Neben Aufgaben und Strukturen der Ar­beitsgemeinschaft wurde die besondere Bedeutung der Federführer-Ar­beitskreise erläutert, die mit Experten aus den jeweiligen Fachabteilungen der Kammern besetzt sind und mit Fachkompetenz und Sachverstand die anstehenden Themen begleiten. Die Arbeitskreise Recht, Bildung und Energie wurden um die Expertise der Fachverbände erweitert. Aufgrund der Vielschichtigkeit der Fragestellungen ist gerade für diese Expertenrun­den der Kammern die regelmäßige Ergänzung durch die Fachebene der Verbände angezeigt.

Als Instrument zum Austausch der Kammern mit Politik, Kreishandwerker­schaften und Verbänden dienen weiterhin die Landeshandwerkskonferen­zen, die in regelmäßigen Abständen einberufen werden.

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 Kurt Krautscheid